Wer wir sind und was wir machen
| Beinahe eine
Milliarde Menschen unseres Globus leben unterhalb der sogenannten Armutsgrenze. Sie leiden unter Tuberkulose, Malaria, AIDS, verschmutztem Trinkwasser und chronischem Hunger. Alleine dieses Jahr werden acht Millionen dieser Menschen an vermeid- oder behandelbaren Krankheiten sterben; Umweltkatastrophen wie Wirbel- stürme, extreme Dürreperioden und Erdbeben nicht eingerechnet.
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Ein Jahr später
fuhren sie mit
einem LKW durchs Land und verteilten gesammelte Spenden. Dinge, die bei uns Wegwerfartikel
sind, waren dort heiß begehrt. Sie konnten mit
eigenen Augen sehen, wie unser Überfluss in der
Lage war, Lebens-qualität herzustellen, oder diese deutlich zu verbessern.
Dieser Einsatz war nicht nur in Gambia von Interesse, auch in Deutschland
wurde man auf die Hilfe aufmerksam. Bis zum Jahr 2006 wurde erreicht, dass gespendete Hilfsgüter im Gesamtwert von etwa zwei Millionen Euro nach Gambia geflossen sind.2005 organisierte Dr. Gerhard Lemp das erste Fußball-Freundschaftsspiel einer deutschen Dorfmannschaft gegen eine gambische Elf, die erste internationale Begegnung mit einem europä- ischen Team. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass die Konsequenz dieses Aufenthaltes die Gründung des Vereins Gambia-Afrika-Hilfe e.V. war. Er ist mittlerweile vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt mit mehr als 100 aktiven Mitgliedern. Aus der Satzung des Vereins Wir sind der Überzeugung, dass Armut und viele Krankheiten wie Malaria vermeidbar sind und überwunden werden können. Unser Augenmerk richtet sich insbesondere • auf die Behandlung und die Vermeidung von Krankheiten • auf den Ausbau gesundheitsfördernder Maßnahmen, wie etwa den Sport • auf Maßnahmen, die der Unversehrtheit und der Gleichstellung von Frauen dienen • sowie der Ausbildung von Kindern und Erwachsenen, als Voraussetzung für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten. Unser Ziel ist die unbürokratische und uneigennützige Hilfe zur Selbsthilfe. |