Wer wir sind und was wir machen

Beinahe eine Milliarde Menschen unseres
Globus leben unterhalb der sogenannten
Armutsgrenze. Sie leiden unter Tuberkulose,
Malaria, AIDS, verschmutztem Trinkwasser
und chronischem Hunger. Alleine dieses Jahr
werden acht Millionen dieser Menschen an
vermeid- oder behandelbaren Krankheiten
sterben; Umweltkatastrophen wie Wirbel-
stürme, extreme Dürreperioden und Erdbeben
nicht eingerechnet.


1999 verbrachten Dr. Gerhard Lemp und seine
Frau Ruth Heinz ihren Urlaub in Gambia, einem
der ärmsten Länder unseres Globus. Die dort herr-
schende Not ließ ihnen keine andere Wahl, als
Hilfe anzubieten.

 

Ein Jahr später fuhren sie mit einem LKW durchs Land und verteilten gesammelte Spenden. Dinge, die bei uns Wegwerfartikel sind, waren dort heiß begehrt. Sie konnten mit eigenen Augen sehen, wie unser Überfluss in der Lage war, Lebens-qualität herzustellen, oder diese deutlich zu verbessern. Dieser Einsatz war nicht nur in Gambia von Interesse, auch in Deutschland wurde man auf die Hilfe aufmerksam.

Bis zum Jahr 2006 wurde erreicht, dass gespendete Hilfsgüter im Gesamtwert von etwa zwei Millionen Euro nach Gambia geflossen sind.2005 organisierte Dr. Gerhard Lemp das erste Fußball-Freundschaftsspiel einer deutschen Dorfmannschaft gegen eine gambische Elf, die erste internationale Begegnung mit einem europä-
ischen Team. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass die Konsequenz dieses Aufenthaltes die Gründung des Vereins Gambia-Afrika-Hilfe e.V. war. Er ist mittlerweile vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt mit mehr als 100 aktiven Mitgliedern.

Aus der Satzung des Vereins
Wir sind der Überzeugung, dass Armut und viele Krankheiten wie Malaria vermeidbar sind und überwunden werden können. Unser Augenmerk richtet sich insbesondere • auf die Behandlung und die Vermeidung von Krankheiten • auf den Ausbau gesundheitsfördernder Maßnahmen, wie etwa den Sport
• auf Maßnahmen, die der Unversehrtheit und der Gleichstellung von Frauen dienen
• sowie der Ausbildung von Kindern und Erwachsenen, als Voraussetzung für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten.

Unser Ziel ist die unbürokratische und uneigennützige Hilfe zur Selbsthilfe.